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Kostproben aus Squarattis Buch

 

Meine Mutter lebte zu einer Zeit, wo man die Priester und Lehrer noch respektierte und auf sie hörte, nicht wie heute, da wenn ein Gottesdienst etwas länger dauert, gemurrt wird.
«Mit 16 Jahren wurde auch ich der Ortswehr zugeteilt. Wir wurden mit Helm, Waffenrock, roter Armbinde, Gurt, Patronentasche, Munition und mit dem Karabiner 1911 ausgerüstet.
 
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Im Keller lagen alte Weinfässer, die in der Mitte bogenförmig waren. Auf der Seite des bogenförmigen Stückes wurde ein Drittel abgesägt, so dass vorne der Bogen noch vorhanden war. In der Mitte hatte meine Schwester links und rechts ein Stück Leder darauf genagelt und so konnte man den Schuh einziehen und die Ski waren zum Fahren bereit. Wir konnten Ski fahren, bevor wir zur Schule gingen.
 
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So lange es zwischen den Ländern Grenzen gibt, wurde oder wird immer noch auf gewisse Art und Weise geschmuggelt. Früher waren es Kaffee, Tabakwaren usw., heute Rauschgift, Drogen usw. Alfons Jordan in Gondo war als tüchtiger Geschäftsmann weit und breit über die Landesgrenzen bekannt. Er besass ein Schiff, welches den Kaffee von Brasilien nach Genua transportierte, von dort per Bahn nach Brig und dann über den Simplon nach Gondo in sein Geschäft. Er besass eine Bewilligung (eine Art Kontingent) und lieferte den Kaffee nach Saas Almagell, Ulrichen und an verschiedene Abnehmer.
 
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Durch Pfarrer Escher Benjamin wurde ich 1925 getauft. Er konnte es nicht lassen, wenn junge Töchter und Frauen ohne Strümpfe und mit kurzen Röcken herumspazierten. Für jene hatte er immer eine spezielle Beanstandung bereit.
 
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Der letzte Lehrer von Bälleggu, Alfred Zurbriggen, ist am 5. September 1989 im hohen Alter in Saas Balen gestorben. Sein Wunsch, das stille und schöne Zwischbergen noch einmal besuchen zu können, erfüllten ihm seine Angehörigen noch kurze Zeit vor seinem Tod.