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Verdiente Anerkennung für ein aussergewöhnliches Museum , B e r n / S i m p l o n. Die Stiftung «Ecomuseum Simplon: Passwege und Museen» ist am Dienstag von der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) mit dem «SAB-Preis 2004» ausgezeichnet worden. Sie teilt sich den mit 9500 Franken dotierten Hauptpreis mit der «Klangwelt Toggenburg».
Auf den Spuren der Vergangenheit
Die
Stiftung «Ecomuseum Simplon», die seit dem vergangenen Samstag mit dem
geschichtsträchtigen Fort Gondo über eine weitere Sehenswürdigkeit verfügt
(der WB berichtete), hat sich zum Ziel gesetzt, die zahlreichen Spuren zu
erhalten, die der Mensch im Verlauf der letzten Jahrzehnte am Simplonpass
hinterlassen hat. Das entsprechende Projekt wurde 1991 gestartet. Museum für ein mobiles Publikum
Die
bewegte Vergangenheit hat am Simplon zahlreiche Spuren hinterlassen, seien
es Wege, Gebäude oder die besondere Kulturlandschaft. Um diese zu erhalten,
hat die Stiftung «Ecomuseum Simplon» ein ganz besonderes Museum geschaffen;
ein Museum, das sich nicht auf eine Sammlung in einem Gebäude beschränkt,
sondern sich über die ganze Passlandschaft erstreckt. «Das Ecomuseum Simplon
verlässt die altehrwürdigen Mauern des klassischen Museums und wird zum
kundigen Begleiter eines mobilen Publikums», heisst es dazu auf der Website
des Verkehrsvereins Simplon. Marketing verstärken Das
Projekt der Stiftung «Ecomuseum Simplon» ermöglicht einerseits, einmalige
Zeugen der Vergangenheit zu erhalten und zu pflegen. Gleichzeitig leistet es
einen wichtigen Beitrag für einen kultur- und umweltverträglichen Tourismus
und zur touristischen Attraktivität der gesamten Region, wie die SAB in
einer Medienmitteilung weiter schreibt. Nachdem das Marketing durch die
Realisierung einzelner Museumsprojekte bisher etwas zu kurz kam, will die
Stiftung «Ecomuseum Simplon» in Zukunft das gesamte Angebot noch besser
bekannt machen. Unterstützung erhofft sie sich dabei unter anderem von dem
Patronatskomitee, das anlässlich der Stifterversammlung am vergangenen
Samstag gegründet worden ist. Dem Komitee gehören namhafte Schweizer
Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Wirtschaft an. |