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Der Poet von Zwischbergen zog Bilanz
Josef Squarattis Lebenserinnerungen «Mein Zwischbergen» wurde zu einem
Hit
Z w i s c h b e r g e n. Vor Jahresfrist, anlässlich des
Kapellenfestes Maria Bru, erschien Josef Squarattis Buch «Mein
Zwischbergen». Das 1000-mal gedruckte und 244 Seiten umfassende Werk mit
den Lebenserinnerungen Squarattis war schon nach acht Monaten ausverkauft.
Dankbar zog am Samstag der Autor im Weiler Bord Bilanz und bat die
Geburtshelfer seines Buches zu Tisch.
Dem Wunsch, Josef Squaratti das Urgestein im
Zwischbergental möge seine Lebenserfahrungen und weisen Sprüche in
gedruckter Form weitergeben, verhalf die Kulturvereinigung «Simplon-Süd»
unter ihrem Vorsitzenden Josef Zumkemi in Erfüllung zu gehen. Entstanden
ist ein apartes Buch, ein Nachschlagewerk für spätere Generationen, wie
es Alex Squaratti, Gemeindepräsident von Gondo-Zwischbergen, umschrieb.
Der heute 81-Jährige und «immer noch ledige» Poet hat seine Welt im «abgelegensten
Tal» der Schweiz dokumentarisch erfasst. Er hat die Erlebnisse aus
seiner Gemütslage niedergeschrieben, wohlwissend, dass sich heute auch
Zwischbergen der Welt und damit dem so genannten Fortschritt nicht
verschliessen kann. Josef Squarattis Buch «Mein Zwischbergen» blendet
zwar «nur» in eine kleine Welt. Dieses Zwischbergen erscheint aber in
Squarattis Aufzeichnungen als Heimat weit grösser, als dies eine
geografische Karte erahnen lässt. Freilich haben Fernsehen, Radio und
die geschriebene Presse den Poeten von Zwischbergen in die Aktualität
erhoben und damit auch seine «abgelegene» Heimat ins Licht gerückt.
Squarattis Buch wird sich nicht zu den vergänglichen Berichten der
Medien reihen. Gedruckt leben in «Mein Zwischbergen» seine
Aufzeichnungen weiter!
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