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Es geht ins grosse Finale

Tag der offenen Tür und Einweihung des Stockalperturms Gondo

G o n d o. In Sachen Stockalperturm Gondo geht es ins grosse Finale. Der Stiftungsrat hat an seiner Neujahrssitzung im Stockalperschloss definitiv festgelegt, dass die Bevölkerung Simplon-Süd zu einem Tag der offenen Tür am 24. März eingeladen wird und die offizielle Eröffnung des renovierten Stockalperturms, dem Wahrzeichen Gondos, am Samstag,
dem 31. März 2007 stattfindet.

Der Stiftungsrat tagte am vergangenen Montagabend in Brig. Unter dem Vorsitz von Stiftungsratspräsident, alt Bundesrat Adolf Ogi, wurden die bautechnischen, finanziellen und organisatorischen Vorgaben erörtert und die erforderlichen Beschlüsse gefasst. An der Sitzung nahm auch die neue Turmherrin, Monika Holzegger Lochmatter teil.

Finanzierung gesichert

Hauptthema neben der Besichtigungs- und Einweihungsdaten waren die Baukosten und die Schlussfinanzierung. Roland Squaratti und Hans Ritz informierten den Stiftungsrat detailliert über die abgeschlossene Renovation des zur Einweihung bereitstehenden Stockalperturms und die Finanzierung. Das Projekt kommt inklusive Inneneinrichtungen auf rund 7,2 Millionen Franken zu stehen. Obwohl die Schlussrechnung wegen letzten Details noch nicht vorliegt, garantieren die Verantwortlichen: Die Finanzierung ist gesichert.

Zwei wichtige Daten


Ein Stiftungsratsausschuss hat sich in den vergangenen Monaten zusammen mit der neuen Turmherrin Monika Holzegger intensiv mit den Vorbereitungen zum Tag der offenen Tür für die Simplon-Süd-Bevölkerung (24. März) und der offiziellen Einweihung (31. März) befasst. Das vorliegende Programm wurde in einigen Punkten bereinigt. Geplant ist eine bescheidene Feier als Dank an das Schweizer Volk, welche die schwer geprüfte Gemeinde Gondo in den schweren Zeiten des Unglücks und des Wiederaufbaus begleitet haben. Der Bevölkerung der Simplon Südseite soll eine Woche vor der offiziellen Eröffnung mit Gästen aus der ganzen Schweiz die Möglichkeit eines Turmbesuchs ermöglicht werden.

Mit Optimismus in die gemeinsame Zukunft

Obwohl der Grenzort, das Tor zur Schweiz, nach wie vor mit Überlebenssorgen kämpft geben sich die Verantwortlichen überzeugt, dass die Neueröffnung des Stockalperturms wesentlich dazu beitragen wird optimistischer in die Zukunft zu schauen.
Die Betriebsleiterin hat mit gezielten Aktionen und einem bereits aufliegenden Prospekt sowie Besichtigungen ihren ersten Anteil zu einem guten Start geleistet. Weitere Schritte der ganzen Bevölkerung und der Gemeinde werden allerdings im Sinne einer Harmonisierung nötig sein.  pr